Nach dem Event lohnt es sich, die Fotos gemäß der vereinbarten Übergabeart herunterzuladen, zu prüfen und in einer eigenen Sicherung aufzubewahren. Ein Galerielink, ein aufs Handy gespeichertes Bild und eine höher aufgelöste Datei bedeuten nicht zwangsläufig dasselbe.

Am Tag nach dem Event kommt meist einiges zum Vorschein: eine vergessene Jacke, eine liebe Nachricht und die Frage „wo sind eigentlich die Fotos?". Ein einfacher Übergabeplan macht diesen Teil deutlich entspannter.

Kläre den Zugang schon vor dem Event

Frag, wer die Fotos bekommt, über welchen Kanal, und ab wann und wie lange sie verfügbar sind. SelfieBox bietet digitales Teilen an, die Übergabebedingungen für das gesamte Bildmaterial des Events sollte man aber gesondert festhalten.

Dasselbe gilt für die schnell übergebenen Fotos von Instant Photo. Der Zugriff vor Ort und der später verfügbare Dateienpaket-Inhalt sind nicht unbedingt identisch. Geh nicht automatisch davon aus, dass gerahmte, ungerahmte oder sonstige Varianten verfügbar sind.

Erst herunterladen, dann auch öffnen

Speichere die erhaltenen Dateien in einem Ordner mit Eventname und Datum. Öffne ein paar Bilder und prüfe, ob du wirklich Dateien in voller Größe erhalten hast und alle nötigen Teile verfügbar sind. Nutze die angebotene Downloadmöglichkeit statt eines Screenshots.

Fehlt etwas oder funktioniert der Zugang nicht, melde dich innerhalb der angegebenen Verfügbarkeitszeit. Verlass dich nicht darauf, dass ein abgelaufener Link später wiederhergestellt werden kann.

Die Originale getrennt aufbewahren

Bewahre von den heruntergeladenen Dateien eine unveränderte Kopie auf und erstelle für Auswahl oder Zuschnitt eine Arbeitskopie. So bleibt die übergebene Originalversion auch für ein späteres Album, ein neues Bildformat oder den Druck erhalten.

Eine zweite Sicherung auf einem separaten Gerät oder in einem gut verwalteten Cloud-Speicher ist sinnvoll. Stelle die Freigabeberechtigungen so ein, dass nur der gewünschte Personenkreis Zugriff auf persönliche Fotos hat.

Erstelle eine kurze, liebevolle Auswahl

Es ist nicht nötig, alle Fotos auf einmal weiterzuschicken. In einer übersichtlichen Auswahl kommen unterschiedliche Gruppen und Momente besser zur Geltung. Stimm eine öffentliche Veröffentlichung mit den Beteiligten ab, besonders nach einem familiären oder internen Firmenevent.

Es empfiehlt sich, generierte Charakterporträts getrennt von den dokumentarischen Eventfotos zu behandeln, damit später klar bleibt, welches Bild wie entstanden ist.

Gib im Angebotswunsch auch deinen Bedarf zur Bildübergabe an. Ein gutes Fotoerlebnis ist erst dann vollständig, wenn du auch nach dem Event bewusst Zugriff auf die Erinnerungen hast.